Co-Autorin des Buchs "Achtsam sein"
Auszug
Es ist ein kalter, feuchter Februarmorgen, 4:30 Uhr, und auch heute führt mein erster Weg zu meinen Pferden. Die Dunkelheit hüllt uns ein. Ich könnte die Lampen anmachen, doch heute genügt der Schein des Mondes und der Sterne. Meine vier Pferde kommen auf mich zu. Das vertraute leise Brummeln ist zu hören und sie umstellen mich in der Erwartung einer Begrüßung und Krauleinheit. Diese Zeit gehört ganz uns. Wir genießen diese Momente der Stille, bevor die Tagesaktivitäten beginnen.
Don, mein Friese, steht ganz nah. Er bläst mir seinen warmen Atem ins Gesicht und die Nüstern streifen meinen Hals. Auch ich atme tief, möchte mich heute gar nicht lösen. Es scheint eine besondere Magie in der Luft zu liegen und plötzlich ist er da, der Impuls, wie eine Handlungsanweisung oder ein Auftrag der Pferde.
„Ja, ich gebe euch mein Versprechen. Ich bringe eure Botschaften in die Welt und bin euer Sprachrohr. Ein Sprachrohr dafür, was ihr den Menschen durch eure Aktionen mitteilen wollt, und ich begleite sie im Erkennen und Verstehen.“
Mich durchströmt eine tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für ihr Vertrauen und diese innige Verbindung. Meine Vision, einen Beitrag zu leisten, hin zu einer achtsameren Beziehungskultur zu den Pferden und unter uns Menschen, wird zu meiner Mission.
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